Datenstrukturen GENprofi5
Vorbemerkung
In diesem Dokument werden die in GENprofi5 (gilt auch für GENprofi4) verwendeten Datenbankstrukturen beschrieben.
Warning
Das technische Design der Strukturen wirkt teilweise merkwürdig, man muss aber im Hinterkopf behalten, dass diese Strukturen zu einer Zeit entworfen wurden, als die Anzahl zu öffnender Dateien so klein wie möglich gehalten werden musste und der Speicherplatz stark eingeschränkt war.
Dateien
Die in GENprofi5 verwendeten dBase Dateien dürfen NICHT optimiert werden. In dBase ist es üblich, gelöschte Datensätze zu entfernen (das ist die “Optimierung”), das ist bei dem GENprofi Datenbestand nicht erlaubt, sondern zerstört i. d. R. die Datenkonsistenz. Also egal mit welchem Werkzeug man den GENprofi Datenbestand öffnet, eine dBase typische Optimierung darf nicht durchgeführt werden.
Dateinamen
-
Stelle 1..5 Name/Inhalt der Tabelle
Kürzere Bezeichnungen werden mit “_” aufgefüllt
-
Stelle 6..7 Mandant, 00 .. ZZ
Dateierweiterung
Suffix |
Beschreibung |
dbf |
dbase Dateien |
fpt |
FoxPro Text Datei, Memo-Erweiterung für Langtexte |
cdx |
Comix Indexdateien |
Datei-Übersicht
Datenbestand
Datei |
Beschreibung |
Abk |
Diese Datei enthält neben den Abkürzungen auch die Beschreibungen und Steuerungsinformationen der Sachgebiete |
Dat |
Sachgebiete für Personen und Familien |
Fam |
Familen |
Ort |
Orte |
Per |
Personen |
Reg |
Register wie Nachnamen, Vornamen, Berufen, Titel, Krankheiten |
Tab1 |
Verknüpfung Personen und Nachnamen, sowie Verknüpfung der Vornamen |
Tab2 |
Verknüpfung Personen mit Personen und Familien |
Hilfsdateien
Datei |
Beschreibung |
DDEF |
Hilfsdatei um Vorbelegungen für die Eingabe der Sachgebiete zu vereinfachen |
FOKO_TER |
Territorien für die Aktion Forscherkontakte |
GPFSTD |
Vorgabedaten für Sachgebiete für die EInrichtung neuer Mandanten |
Allgemeine Hinweise
Das einstellige Feld SYSKZ enthält bei gelöschten/inaktiven Datensätzen ein “*”, sonst ist das Feld leer. Inaktive Datensätze werden in GENprofi automatisch wiederverwendet und werden in der normalen Anwendung nicht physisch gelöscht.
Generell gilt, dass alle Datensätze, die in einem Feld den ASCII Wert 255 enthalten, inaktiv sind. Dies hat etwas mit der Sortierreihenfolge zu tun, da ASCII 255 immer an das Ende sortiert wird und damit in der normalen Anwendung nicht stört.
Abk
In der Abkürzungstabelle werden unterschiedliche Abkürzungen und Kennzeichen verwaltet.
Hinweis: Bei der Ausgabedefinition kann man festlegen, dass an Stelle von Namen oder Orten Abkürzungen gedruckt werden sollen. Diese Abkürzungen sind NICHT in dieser Tabelle enthalten, sondern werden direkt bei den entsprechenden Registerwerten verwaltet.
Feldname |
Typ |
Erläuterung |
SYSKZ |
C1 |
|
ABK_NR |
N12 |
lfd. Nr. der Abkürzung, identisch mit der dBase Datensatznummer |
STATUS |
C1 |
P=SACHPER Sachgebietskennzeichen für Personen F=SACHFAM Sachgebietskennzeichen für Familien 0=ALIAS Namenskennzeichen 5=FREI freie Abkürzungen L=LAND Länderkennzeichen 7=TER Territorien für Forscherkontakte K=KONF Konfession |
ABK |
C7 |
Abkürzung |
BEDEUTUNG |
C60 |
Bedeutung der Abkürzung |
AUS_MON |
C4 |
Ausgabe der Abkürzung auf dem Monitor |
AUSGABE |
C120 |
Die Abkürzung wird beim Druck so ausgegeben.
Gilt nur für Statusfeld gleich P, F, 0 und K Bei den Sachgebieten gibt es eine Besonderheit, da dann in dem Feld Ausgabe unterschiedliche Werte für Singular, Plural männlich oder weiblich dargestellt werden.
Beispiel: ##PA - Paten der Person Ausgabe: Pate■Paten
Beispiel: ##E1 - Eltern Ausgabe: Sohn des ■Sohn der ■So. von ■Tochter des ■Tochter der ■To. von ■und der ■ |
Ort
In dieser Tabelle werden alle Orte und Plätze verwaltet, die für die genealogischen Einträge relevant sind.
Feldname |
Typ |
Erläuterung |
SYSKZ |
C1 |
|
ORT_NR |
N12 |
lfd. Nr. des Orts, identisch mit der dBase Datensatznummer |
ORT |
C60 |
Ortsname, muss eindeutig sein |
AUSGABE |
C120 |
der Ort wird beim Druck so ausgegeben Dies erlaubt es, den Ortsnamen für die Suche systematisch anzugeben und bei der Ausgabe so zu gestalten, wie man es erwarten würde. Ist das Ausgabefeld nicht gefüllt, wird es ignoriert.
Beispiel: Ort: Wien - Stephansdom Ausgabe: Stephansdom in Wien |
LAND |
C6 |
Länderkennzeichen aus der Tabelle ABK |
PLZ |
C6 |
Postleitzahl |
TER |
C3 |
Territoriumskennzeichen aus der Tabelle ABK |
ZUS_PLZ |
C6 |
zusätzliche Postleitzahl, wurde notwendig, weil es in Deutschland 1993 eine Umstellung auf fünfstellige Postleitzahlen gab. |
LOCATOR |
C6 |
QTH Locator Code |
GOK |
C11 |
Geog. Ortskoordinaten, siehe Computer Genealogie Heft 27/93 |
ABK |
C15 |
Der Ort kann bei der Ausgabe in der Form abgekürzt werden. |
LEITBASIS |
|
Vorbereitetes Feld, um den Leitwert an einem zentralen Punkt aufzuhängen. Wird in GP4 nicht benutzt |
BEMERKUNG |
M |
Freies Textfeld mit maximal 64KB Länge |
Reg
In dieser Tabelle werden Registerwerte wie Namen, Vornamen, Titel, etc. verwaltet, die für die genealogischen Einträge relevant sind.
Feldname |
Typ |
Erläuterung |
SYSKZ |
C1 |
|
REG_NR |
N12 |
lfd. Nr. des Registerwerts, identisch mit der dBase Datensatznummer |
N_TYP |
C1 |
Type des Registereintrags 0 = Namen 1 = Vornamen 2 = Titel 3 = Berufe S = Stichworte / Annotationen K = Krankheiten Q = Quellen |
NAME |
C60 |
Registerwert, muss eindeutig sein
Besonderheit Nachnamen: {Name}, {Zusatz}
Beispiel: Habsburg, von
Dies wird bei der Ausgabe automatisch umgesetzt und muss nicht über die Ausgabe gesteuert werden. |
AUSGABE |
C120 |
der Registerwert wird beim Druck so ausgegeben |
ABK |
C15 |
Der Registerwert kann bei der Ausgabe in der Form abgekürzt werden. Besonders interessant bei Titeln und bei Quellen. |
LEITBASIS |
|
Vorbereitetes Feld, um den Leitwert an einem zentralen Punkt aufzuhängen. Wird in GP4 nicht benutzt |
BEMERKUNG |
M |
Freies Textfeld mit maximal 64KB Länge |
Per
Diese Tabelle enthält alle Personen der Familienforschung. Die Lebensinformationen findet man in der Sachgebietstabelle DAT.
Feldname |
Typ |
Erläuterung |
SYSKZ |
C1 |
|
PER_NR |
N12 |
lfd. Nr. des Personeneintrags, identisch mit der dBase Datensatznummer |
REFNR |
C25 |
Eindeutige Referenznummer des Eintrags; Mit Aufhebung der Lizenznummer und der zentralen Verwaltung der Anwender hat dieses Feld keine Bedeutung mehr. |
ANLAGE |
D8 |
Anlagedatum |
STAND |
D8 |
Datum der letzten Änderung |
USR_S1 |
C12 |
Suchschlüssel 1 |
USR_S2 |
C20 |
Suchschlüssel 2 |
USR_S3 |
C20 |
Suchschlüssel 3 |
SEX |
C1 |
M/m = masculinum/männlich F/f/W/w = femininum/weiblich N/n/? = neutrum/unbekannt |
KONF |
C2 |
Konfessionskennzeichen aus der Tabelle ABK |
Fam
In dieser Tabelle werden die Familien der Forschung verwaltet.
Die Verbindungen der Personen findet man in der Tabelle TAB2.
Die Informationen zu Hochzeiten, Scheidungen, etc. findet man in der Sachgebietstabelle DAT.
Feldname |
Typ |
Erläuterung |
SYSKZ |
C1 |
|
FAM_NR |
N12 |
lfd. Nr. des Familieneintrags, identisch mit der dBase Datensatznummer |
REFNR |
C25 |
Eindeutige Referenznummer des Eintrags; Mit Aufhebung der Lizenznummer und der zentralen Verwaltung der Anwender hat dieses Feld keine Bedeutung mehr. |
ANLAGE |
D8 |
Anlagedatum |
STAND |
D8 |
Datum der letzten Änderung |
USR_S1 |
C12 |
Suchschlüssel 1 |
USR_S2 |
C20 |
Suchschlüssel 2 |
USR_S3 |
C20 |
Suchschlüssel 3 |
HEIRAT |
C1 |
J/N/? Leerzeichen = Ja L = Eheähnliche Lebensgemeinschaft |
GESCHIEDEN |
C1 |
J/N/? Leerzeichen = Nein |
K_ANZAHL |
N2 |
Belegte Anzahl Kinder in Familie Dies muss nicht mit der Anzahl erfasster Kinder in dem Datenbestand übereinstimmen. |
K_ANZDAT |
N2 |
tatsächlich vorhandene Informationen zu Kindern Es können z. B. 10 Kinder in Urkunden erwähnt werden (=K_ANZAHL), aber es liegen nur für 5 Kinder (K_ANZDAT) Unterlagen vor. |
Dat
Diese Tabelle enthält alle “Lebensdaten” oder “Ereignisse”. Es sind hier die Daten der Personen als auch der Familien enthalten.
Feldname |
Typ |
Erläuterung |
SYSKZ |
C1 |
|
SACH_NR |
N12 |
lfd. Nr. des Sachgebietseintrags, identisch mit der dBase Datensatznummer |
SACH_TYP |
C1 |
Type des Registereintrags 0 = Personen 1 = Familien |
CNR |
C12 |
Datensatz-Nummer der Personen- bzw. Familiendatei |
TYP |
C4 |
Kennzeichen Sachgebiet aus der Abkürzungstabelle SACH_TYP = 0 → ABK.STATUS=P SACH_TYP = 1 → ABK.STATUS=F |
VREG |
C12 |
Verweis auf Register TYP: handelt es sich um Beruf, Titel,Krankheit oder Konfession |
DAT_V |
C8 |
Datum (von) Format: TTMMJJJJ wobei Tag, Monat und/oder Jahr nicht gefüllt sein muss. Man kann also eintragen, dass jemand im Dezember geboren wurde, ohne Tag und Jahr zu erfassen! |
DAT_V_S |
C1 |
>/N/n = nach </V/v = vor ?/F/f = fragwürdig (negative Wertung) w/W = wahrscheinlich (positive Wertung) u/U = um |
DAT_B |
C8 |
Datum (bis) siehe auch Datum (von) |
DAT_B_S |
C1 |
Status des bis Datums mit besonderer Funktion
V = von … bis …; für Ausbildungen, Berufe, Krankheiten Z = zwischen .. und ..; für ca. Angaben z. B. bei unklaren Geburtsangabe O = am … oder am …; das Bis-Datum kann auch als Alternativdatum verwendet werden. |
DAT_ORIG |
C40 |
Originaldatum aus der Quelle |
ORT_V |
C25 |
Ortsverbindung Dies ist wichtig, um sprechende Ausdrucke zu erhalten: ∗ im Mai 1745 in Marburg → ORT_V = “in” 1720-1740 Bürgermeister von Aurich → ORT_V=“von” |
ORT |
C12 |
Verweis auf Registereintrag:Ort |
ORT_S |
C1 |
Status der Ortsangabe u/U = im Raum … b/B = bei … ?/f/F = wahrscheinlich/fragwürdig (negative Wertung) w/W = wahrscheinlich (positive Wertung) |
SACHEXP |
C1 |
j/J = Daten können exportiert und gedruckt werden d/D = Daten können exportiert und gedruckt werden; Bemerkungen dürfen nicht übergeben werden; Quellen schon n/N = Daten nur drucken 0 = weder drucken noch exportieren |
KBEM |
C120 |
Kurzbemerkung Zusatz, wie Uhrzeiten, Straßennamen, etc. |
BEMERKUNG |
M |
Freies Textfeld mit maximal 64KB Länge |
BILDER |
M |
Pro Zeile ein Kommentar und Dateiname, getrennt durch ASCII 2; Die Bilddateien sind alle im Verzeichnis \GP4\GRPAHIK |
QUELLE |
C12 |
Verweise auf Quelleneintrag |
SEITE |
C5 |
Seite der Quelle |
SEITE_POS |
C4 |
Position auf der Seite |
REG_NR |
C20 |
Registernummer des Quelleneintrags |
SEITE_ORIG |
C20 |
Originalseite des Quelleneintrags Ist relevant, wenn an die Quellenseiten neu numerieren musste, weil z. B. doppelte Seiten exisitierten etc. |
QBILDER |
M |
Pro Zeile ein Kommentar und Dateiname, getrennt durch ASCII 2 Die Bilddateien sind alle im Verzeichnis \GP4\GRPAHIK |
QORIG |
M |
Freies Textfeld des Original Quellentextes mit maximal 64KB Länge |
QKOMM |
M |
Freies Textfeld mit Kommentar zum originalen Quellentext mit maximal 64KB Länge |
Tab1
In dieser Verknüpfungstabelle für Namen werden pro Person die vorhandenen Aliase und die Vornamen verwaltet.
Diese Datei kann optimiert werden!
Feldname |
Typ |
Erläuterung |
SYSKZ |
C1 |
|
CNR |
C12 |
lfd. Nr. des Personendatensatzes |
NTYP |
C1 |
Type des Registereintrags 0 = Namen 1 = Vornamen |
PNAME |
C12 |
Verweis auf Reg-Tabelle, ja nach NTYP auf Vor- oder Nachnamen |
ATITEL |
C12 |
Adeltstitel Verweis auf Titel Register Nur für NTYP=0 |
PTYP |
C2 |
Nachnamen → NTYP=0
#0 = Name #1 = Haupt(Stamm-)name #2 = vorangestellter Adelstitel → Verweis auf Registerwert TITEL #3 = weitere Namen, gleichrangig zu Namenstyp #0 #G = genannt #V = verheiratet #B = Beiname #S = Schreibweise #L = Übersetzung/Sprache #U = wahrscheinlicher Name #A = Adoptivname #H = a.d.H. bzw. Geschlecht #P = Patronymikon
Vornamen → NTYP=1 1. Stelle lfdNr, auf Basis 36 2. Stelle 0 = normal 1 = Rufname 2 = Spitzname 3 = wahrscheinlicher Vorname 4 = Schreibweise G = genannt
Wenn ein “genannt” Vorname enthalten ist, werden alle anderen Vornamen in Klammern dahinter gesetzt!
Kennzeichen der Vornamentypen bei der Eingabe ∗ = Rufname + = Spitzname ? = wahrscheinlicher Vorname ~ = Schreibweise - = genannt
|
QKZ |
C1 |
Qualitätskennzeichen leer oder ? |
Die Ausgabereihenfolge der Namen
vor. A-Titel |
Vornamen |
Patronym |
Beinamen |
Name |
w. Namen |
gen. |
a.d H. |
(Rest) |
#2 |
|
#P |
#B |
#0 |
#3 |
#G |
#H |
#1, #V, #S, #L, #?, #A |
Hierbei kann jeder Name aus Name + Zusatz + Adelstitel bestehen :
- Habsburg
- von Habsburg
- Herzog von Habsburg
Der Adelstitel wird in dem Feld ATITEL verwaltet und ist dem Namen (nicht dem Vornamen) vorangestellt. Der Zusatz wird durch ein Komma abgetrennt und bei der Ausgabe vorangestellt. Die Großschreibung des Nachnamens bezieht sich nur auf den Namen, nicht auf den Titel oder Namenszusatz.
Die Eingabe der Namen erfolgt auf folgende Weise :
<Name>, <Zusatz>, <Titel>
Wird kein Zusatz eingegeben, dann muß trotzdem das Komma eingegeben werden, wenn ein Titel folgt.
- Habsburg
- Habsburg, von → von HABSBURG
- Habsburg, von, Herzog → Herzog von HABSBURG
- Ginsbourg,,Fürst → Fürst GINSBOURG
Mehrere Namen gleichen Typs können durch “;” getrennt eingegeben werden
Patronymikon
In Ostfriesland hat sich dies bis heute gehalten. Der “Vatersname” wird zwischen Vor- und Familienname eingeschoben (->Zwischenname) und ist für Jungen und Mädchen gleich :
- Vater: Hinrich Garrelfs
- Sohn: Weert Hinrichs Garrelfs
- Tochter: Dedda Hinrichs Garrelfs
Tab2
In der Verknüpfungstabelle für Familien und Personen werden die verschiedenen Verknüpfungen verwaltet. Diese Verknüpfungen können Personen mit Personen verbinden (z. B. Patenschaften) oder Personen mit Familien verknüpfen (Ehepartner, Kinder)..
Diese Datei kann optimiert werden!
Feldname |
Typ |
Erläuterung |
SYSKZ |
C1 |
|
KZ |
C1 |
Type der Verknüpfung |
NR1 |
C12 |
Verweis von … |
NR2 |
C12 |
Verweis auf … |
LFDNR |
C1 |
laufende Nummer, z.B. bei Eheschließungen oder Kindern |
LFDNRML |
C1 |
laufende Nummer bei Mehrlingen |
QKZ |
C1 |
Qualitätskennzeichen leer oder ? |
Verknüpfungen
KZ |
Beschreibung |
NR1 |
NR2 |
0 |
Vater |
FAM Nr |
PER Nr Vater |
1 |
Mutter |
FAM Nr |
PER Nr Mutter |
3 |
Kind |
FAM Nr |
PER Nr Kind |
4 |
Adoptivkind |
FAM Nr |
PER Nr |
5 |
Trauzeugen |
FAM Nr |
PER Nr |
6 |
Pate |
PER Nr |
PER Nr Pate |
X |
Stichworte/Annotation |
PER Nr |
REG Nr Text |
N |
Namen auf Namen |
REG Nr |
REG Nr Name |
V |
Vornamen auf Vornamen |
REG Nr |
REG Nr Vorname |
O |
Ort auf Ort |
Ort Nr |
Ort Nr |
R |
Region auf Ort |
Region Nr |
Ort Nr |
K |
Krank auf Krank |
Krk Nr |
Krk Nr |
B |
Beruf auf Beruf |
Ber Nr |
Ber Nr |
T |
Titel auf Titel |
Tit Nr |
Tit Nr |
Große Datenbestände
Wir bekommen immer wieder Anfragen, wie viele Datensätze im GENprofi5 verwaltet werden können. Hier
können wir leider nur sagen: Wir haben keine Ahnung.
Das klingt ziemlich ernüchternd, aber es ist wirklich schwierig, hier eine klare Aussage zu treffen. Natürlich
können wir die theoretischen Grenzen herunterbeten - aber wem hilft das?
Also haben wir uns hingesetzt und einen Testbestand erzeugt, der sehr wahrscheinlich größer ist, als der
umfangreichste Bestand bei einem Anwender. Der größte uns bekannte Bestand in einem Forschungsbereich
umfasst 450.000 Personen (Sie haben einen größeren Bestand, dann reicht eine kurze Info und wir korrigieren
das hier umgehend). Dieses Volumen galt es zu schlagen.
Nach dem Aufbau der Daten haben wir in dem Bestand gesucht, neue Datensätze eingetragen und die
Optimierung laufen lassen. Alles lief ohne Probleme - ok, wir hatten zwischendurch schon das
Gefühl, dass etwas nicht in Ordnung war, weil die Wartezeiten bei der Standardsuche länger dauerte, als
man es normalerweise erwarten würde.
Das lag aber daran, dass wir bei unserem Testdatenbestand natürlich viele Doubletten hatten und wir so in der
Regel Suchergebnisse erhielten, die gut und gerne 80.000 bis 120.000 Treffer erzielten. Danach konnte man
sich die Suchzeit von 7 Sekunden erklären.
Auch dauerte die Optimierung etwas länger …

Details kann man den nachfolgenden Tabellen entnehmen.
Datei |
Größe |
ORT__Z0.DBF |
2.740.927 |
ORT__Z0.FPT |
75.178 |
REG__Z0.DBF |
15.225.865 |
REG__Z0.FPT |
168.034 |
DAT__Z0.DBF |
7.399.698.263 |
DAT__Z0.FPT |
164.134.093 |
ABK__Z0.DBF |
81.011 |
DDEF_Z0.DBF |
29.657 |
FAM__Z0.DBF |
142.572.180 |
PER__Z0.DBF |
455.840.575 |
TAB1_Z0.DBF |
498.097.873 |
TAB2_Z0.DBF |
172.520.479 |
Gesamt |
8.851.184.135 |
Tabelle |
Anzahl Datensätze |
Ortsdatei |
10.622 |
Registerdatei |
68.894 |
Sachgebietsdatei |
19.945.276 |
Kennzeichen |
392 |
Sachgebietsdefinitionen |
62 |
Familiendatei |
1.261.697 |
Personendatei |
4.144.002 |
Personen-/Familientabelle |
5.750.674 |
Namentabelle |
11.859.467 |
Kurz zusammengefasst ist der Testdatenbestand gute 8 GB groß, es sind etwas mehr als 4 Millionen
Personen enthalten und die Optimierung für diesen Bestand dauerte knapp 35 Minuten.
Programmabsturz ...
GENprofi5
GENprofi5 ist Pre-Alpha - also eigentlich kaum mehr als ein Prototyp. Da dürften noch zig kleinere und größere Probleme enthalten sein. Mittlerweile haben wir die C Altlasten einigermaßen im Griff. Das Problem liegt nicht in der Programmiersprache C, sondern darin, wie diese Routinen vor 30 Jahren geschrieben wurden. Irgendwie haben wir damals nicht an 32 oder gar 64 bit Systeme gedacht. Viele Sachverhalte wurden Binär über C Routinen kompakt abgespeichert. Damals kam es auf jedes Byte an - man möchte nur mal daran erinnern, dass der Basisspeicher 640 KB groß war und wir auf einen sensationellen 3 MB Erweiterungsspeicher zugreifen konnten.
Es kann aber immer noch sein, dass GENprofi5 mal abbricht. In dem Fall hilft uns eine Log Datei, die automatisch geschrieben wird.
Suchen Sie im Programmverzeichnis von GENprofi5 nach der hb_out.log Datei. Die können Sie uns dann zusenden und wir können versuchen, da die nötigen Informationen herauszulesen.
LPT1 unter DOS
Vorbemerkung
GENprofi ist nun doch etwas älter und damals kannte man so etwas wie einen Parallel Port. Das findet man heute nur noch im Museum, aber leider muss man doch das eine oder andere mal direkt auf einen Drucker unter GENprofi etwas ausgeben. Wie bekommt man so etwas hin?
Lösung
Welcher Drucker? Das findet man in den Druckereigenschaften. Der muss über das Netzwerk freigegeben werden. Da wir mit DOS arbeiten, bitte max. 8 Zeichen, alles in Großbuchstaben, nur A-Z und 0-9 verwenden.
Welcher Rechner? Unter System den Namen des Computers ermitteln
Eingabeaufforderung mit Administrator Rechten öffnen
Computername NB01
Druckername E120N
Dann sieht der Befehl wie folgt aus:
net use lpt1: \\NB01\E120N /persistent:yes
Test
in der Eingabeaufforderung gibt man folgendes ein (die Angaben in eckigen Klammern bezeichnen einen Tastendruck)
copy con lpt1 [Enter]
Dies ist ein Test!
[Strg+L]
[Strg+Z]
Dann sollte der Drucker eine Seite auswerfen.
[Strg+L] erzeugt einen Seitenvorschub
[Strg+Z] schließt die Datei, in unserem Beispiel wird die Erfassung beendet.
Schriftgröße
Da immer wieder Anfragen kommen, wie man denn die Schriftart ändert, weil die vorhandene Schriftart so klein ist, hier die einfache Lösung. Wenn das GENprofi5 Programm gestartet wurde, kann das Fenster wie in Windows gewohnt einfach vergrößert oder verkleinert werden.

Einfach mit der Maus unten rechts in der Ecke (oder links; oder auch an den Seiten) das Fenster auf die gewünschte Größe bringen.
Einfacher als gedacht.

Konvertierung von GENprofi 3.4 nach GENprofi 5
Es gibt immer wieder Anfragen, wie man denn die Daten von Version 3.4
auf GENprofi 5 umgestellt bekommt.
2005 haben wir darauf hingewiesen, dass
man unbedingt auf GP4 umsteigen sollte, weil die DBV Dateien (wenn es blöd läuft)
ungehindert wachsen könnten. Uns ist kein Datenverlust bekannt, aber wenn
Dateien in der Größe von 2 GB herumliegen, die nur wenig Inhalt haben, ist das
schon schräg. Dazu haben wir eine Konvertierungsroutine bereitgestellt.
Was nun einfach klingt, ist es nicht.
confgp34.exe
Diese Konvertierungsroutine läuft nur unter Windows XP (oder einer noch älteren
Windows Version).
Ablauf
Verzeichnis für die GENprofi 3.4 Daten anlegen
Die GENprofi 3.4 Daten liegen i. d. R. unter C:\GP34\DATEN
. Eine Konvertierung
erfolgt natürlich nicht auf den Originaldaten, sondern auf einer Kopie der
GENprofi 3.4 Daten.
Die Befehle geben wir alle in der DOS Umgebung ein. Keine Sorge, es wird nicht kompliziert.
Über “Start” wählen wir “Ausführen” aus.

Die Kommandozeile erreichen wir über den Befehl cmd
.

Anschließend werden folgende Befehle eingegeben.
C:
CD \
MKDIR GP34_5
CD GP34_5
MKDIR DATEN
COPY \GP34\DATEN\*.DB* DATEN /V
CD DATEN
Konvertierung
Nun lädt man sich hier von der Seite die Konvertierungsroutine
convgp34.exe.zip herunter und
entpackt diese Datei im Verzeichnis C:\GP34_5\DATEN
.
Der Aufruf der Konvertierung erfolgt in der Eingabeaufforderung:
convgp34

Nun kommt eine Sicherheitsabfrage …

Es kommt noch eine Sicherheitsabfrage, ob eine Datensicherung vorliegt. Dies
können wir guten Gewissens bestätigen, da wir ja gemäß Anleitung auf einer Kopie
arbeiten.

Anschließend erfolgt die Umsetzung. Das kann je nach Größe des Datenbestandes einige
Zeit dauern.

Anschließend können wir das Umsetzungsprotokoll einsehen.
more convgp34.prt

Damit ist die Konvertierung beendet und wir räumen etwas auf.
DEL convgp34.exe
Bei der Umsetzung sind die Dateien vom Typ “DBF” erhalten geblieben, aber
angepasst worden. Die Dateien vom Typ “DBV” wurden umgewandelt in
“FPT” Dateien. Das sind FoxPro Textdateien, die im Gegensatz zu den DBV
Dateien im GENprofi Programm unkritisch sind.
Nun nimmt man die Dateien aus dem Verzeichnis C:\GP34_5\DATEN
und kopiert
die in das Datenverzeichnis von GENprofi4 oder GENprofi5.
Da Windows XP in der Regel in einer Virtualisierung läuft, müssen Sie
die Daten selber übertragen - das ist aber sicherlich kein Hexenwerk.
macOS Paralells
Um die Dateien aus der VM auf den Host zu kopieren, kann man einen
geteilten Ordner freigeben. Dies kann man in der Konfiguration
der virtuellen Maschine einstellen.

VMware
Für die VMware Workstation kann man das über die Einstellungen
der VM erreichen.

Und anschließend setzt man die geteilten Verzeichnisse.
